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Die weibliche Sicht der Ringe

Hallo, hier der versprochene zweite Gastbeitrag. Diesmal von Seehund und mir (Manatee).

Bei uns Tieren ist das mit den Geschlechtern ja immer so ein bisschen undefiniert, aber wir sehen uns als weiblichen Part und wollen mal unsere Sicht erzählen. Und vor allem vom Ringemachen der Menschen berichten. Die Ringe sind sooo schön, wenn wir nur Ringe tragen könnten… Seufz, wir würden sofort zur Trauringschmiede gehen und uns auch welche anfertigen… Bevor wir nicht die Bilder gesehen haben, konnten wir uns gar nicht vorstellen, dass die beiden Menschen die Ringe wirklich hinkriegen. Klar, die bauen auch sonst viel rum, aber perfekte Ringe?? Aber mal von vorne. Angefangen hat wohl alles hiermit:

Hat irgendwie noch nichts mit Ringen zu tun. Außer, dass es Palladium ist. Das war dann der Ausgangspunkt des ganzen. Aber was platt ist muss nicht platt bleiben und mit einer Zange werden die zukünftigen Ringe wenigstens schon mal grob in Form gebogen.

Hihi. Ich glaube ich (das Manatee) hätte an dieser Stellte aufgegeben und geglaubt, es wird nichts mehr. Aber es geht ja noch weiter. Die Schnittstellen werden verschweißt (naja, dabei hatten die Menschen wohl Hilfe) und dann gehts an Hämmern. Immer drauf auf den Ring, bis er schön rund ist. Für uns Flossentiere wäre das mal echt Hölle, wie sollten wir bitteschön den Hammer halten und mit genug Kraft auf die Ringe schlagen? Aber deswegen haben ja die Menschen die Ringe gemacht und nicht wir. Und das Feilen danach erst! Wir hätten die Geduld nicht aufgebracht. Aber die Menschen scheinen es ganz gut hingekriegt zu haben… Seht selbst:

Dann waren die Ringe plötzlich auch schon so richtig zu erkennen. Nur, ein schöner Ring war das trotzdem noch lange nicht. Zu viele Kratzer und Kanten und Unebenheiten. Also ab ans Schleifen. Als ich (Manatee) das Foto gesehen habe, musste ich ja an meinen Zahnarztbesuch mit meinem Mitbewohner denken. Zähne und Ringe schleifen scheint nicht so ein großer Unterschied zu sein.

Dann noch polieren mit verschiedenen Pasten. Erst von innen, damit sich der Ring auch gut an der Flosse, ach nein, der Hand anfühlt und dann noch von außen. Das ist dann ein bisschen wie Schuhe putzen. Ihr erinnert Euch an die beiden Metallstücke ganz oben in diesem Eintrag? Nichts mehr davon übrig. Nur 4 Stunden später sind zwei perfekte Ringe daraus entstanden.

 

 

 

 

Aber ach nein, da fehlt ja noch was:


das Schächtelchen             Spannung steigt                   tataaa!

Und was fehlt jetzt noch? Richtig! Wir, die wir die Ringe überreichen! Shamu und ich durften die Ringe kurzzeitig tragen und sind damit zu den Menschen geschwommen, um sie ihnen zu übergeben. Und alle anderen waren auch richtig schick. Das hat Johannes aber schon geschrieben. Wobei der vergessen hat, Seehunds und Florians Fliege zu erwähnen. Hier gibts jetzt aber auch Bilder dazu:

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1 Response to “Die weibliche Sicht der Ringe”


  1. 1 Anne
    Januar 10, 2011 um 11:06 am

    sie sind wirklich fantastisch geworden!! Gratulation! und gelernt hat Anne heute auch etwas – so macht man also Ringe…


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