17
Aug
11

Mein Sommerabenteuerurlaub – Etappe zehn: Zingst Tag 2

Nachts hat es schon wieder geregnet. Johannes und ich haben uns deshalb in Emil verkrochen. Als es morgens hell wurde, war mein Privatteich schon gleich ein bißchen größer. Leider hat mir ja in Berlin jemand mein Floß geklaut, so dass ich mich nicht aufs Wasser wagen konnte, aber schön ist er allemal.

Ansonsten haben wir unseren Aufenthalt im Katastrophengebiet noch um eine Nacht verlängert, schließlich ist Katastrophentourismus schon spannend. Man trifft ständig Leute, die ihre Seen vor der Haustür versuchen in Eimer zu verpacken, teilweise mit niedlichsten Schäufelchen, und die trotzdem spannende Geschichten vom Regen erzählen. Ich frage mich ja: Wollten die ihre Seen mitnehmen?
Wir sind dann denn ganzen Tag ornithologisch unterwegs gewesen, denn schließlich gibt es auf der Insel Kirr und Oie davon eine ganze Menge. Dank Spektiv macht das auch noch sehr viel Spaß – zumindest den Menschen, für mich war das zu wenig action.

Wenigstens war in einem der Aussichtspunkte was los, da wohnen nämlich Rauchschwalben. Die flogen die ganze Zeit rein und raus. Da musste man als Bär schon aufpassen nicht angekackt zu werden, aber die waren voll nett und süß.

Gesehen haben die Menschen wohl auch eine Menge Vögel, aber ich durfte ja – wie immer – nicht richtig mitgucken. Dafür habe ich mich dann auch gerächt: Ich habe die Zwerghühner verschreckt, so dass den Menschen eben kein gutes Foto gelungen ist – bääääh.

Die Menschen waren an diesem Tag noch ganz todesmutig – sie waren baden und das im 15 Grad kalten Meer, wobei es noch bewölkt und die Luft sehr böig war. Naja, wenn ihnen blaue Körperteile gefallen sollen sie es doch machen. Am Strand ist ihnen dann noch ein sehr gelungenes Foto einer juvenilen Silbermöwe geglückt:
Aber der Höhepunkt des Tages war für mich die Begegnung mit dem Wildtier Hirsch.
Der stand am Waldrand quasi mitten im Ort und fraß so vor sich hin – ich fand das wunderbar. So nah kommt man als Bär ja normalerweise nicht an Hirsche ran, die rennen ja immer weg – vor allem vor Bären.

Abends sind der Johannes und ich dann wieder zu Emil gegangen, weil die Menschen mit ihrem Grill wieder alles zugeräuchert haben und es wieder einmal große Regenstürze gab. Der arme Emil, der wurde auch immer dreckiger.

Am nächsten Morgen sind wir nach dem Frühstück nach Hause gefahren – mein Gott war ich glücklich und aus dem Häuschen, als ich erst den Berliner Bären und danach meine ganzen Mitbewohner wiedergesehen habe (ganz besonders, weil die nicht böse waren, dass ich keine Postkarte geschrieben habe).

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