Archive for the 'Mitbewohner' Category

10
Mrz
17

Jetzt ist es passiert…

Bernhard voller Farbe! Hätte die Pfoten doch von der Kunst lassen sollen…

Lichtkunst ist doch herrlich. Da ist die Farbe auch schnell wieder weg.

Ihr seht, meine Leser, ich bin schon wieder auf den Pfaden der Kunst unterwegs. Diesmal erstrahlt die Stadt in Licht. Naja, nicht die ganze, aber an 15 Orten in der Stadt. Mal auf dem Wasser, mal an Kirchen oder auf dem Gehweg. Nennt sich dann Trajectum Lumen.

An Plätzen, wo alles bunt erleuchtet ist, war es manchmal etwas schwer zu finden, v.a. wenn das Licht-Kunstwerk nur alle 10 min erscheint  so wie hier:

Aber da ich ja ein kluger Bär mit Spürnase bin, hab ich das Gesuchte doch noch gefunden, war nicht das oben, sondern das hier:

Bei zwei Projektionen waren Baustellen. Besonders schade war’s bei der mit vielen beweglichen LEDs unter Wasser. Dass ich an der richtigen Stelle stand, war aber gut zu sehen („Lichtkunst onder water“):

Ein Highlight war auf jeden Fall noch das hier vor einem Hoteleingang:

Der tolle wolkige Nachthimmel hat dem Licht im Domtor etwas die Show gestohlen.  Aber beides in Kombi ist echt beeindruckend.

Die Freiheitsstatue als Lichtsäule oder so haben wir leider nicht gefunden.  Dafür tolle neue Ecken in der Stadt.

14
Sep
13

Kuscheltierinterviews – heutiger Gast: Schaf

SchafEin Interview zwischen Bernhard und Schaf:

Hallo Schaf, willkommen in meinen Redaktionsräumlichkeiten und überhaupt, willkommen in unserer Kuscheltier-WG

Mäh! Danke, ich freu mich auch hier zu sein.

Mhh. Welche der vielen Tausend Fragen, die ich Dir stellen möchte, interessieren wohl am meisten? Na egal, erstmal: Wie gefällt es Dir denn eigentlich hier bei uns?

Ganz gut, auch wenn manche von Euch echt immer ein bisschen sehr vorlaut sind. Aber mir ist das ja egal, ich wohn ja nicht bei Euch im Bett, sondern auf dem Sofa.

Was uns schon zur nächsten Frage führt, warum wohnst Du auf dem Sofa?

Na, weil es dort viel schöner ist und ich Euch nicht ununterbrochen ertragen muss. Außerdem bin ich ein Kissen und ich finde, da passe ich doch ganz gut auf ein Sofa.

Ach so, ein Kissen, deswegen siehst Du so zweidimensional aus!?!

Hey… Ich mag mich, so wie ich bin

Na gut na gut, ich will ja hier keinen angreifen in meinen Redaktionsräumlichkeiten. Erzähl doch mal, wie Du überhaupt zu uns kamst!

Euer Mensch hat mich genäht und als ich dann als letzten Schritt Augend und Mund gekriegt habe, da habe ich gesehen wo ich bin und ich fand’s cool. Und dann habe ich erfahren, dass ich gemacht worden bin, um Berliner Grundschulkindern zu zeigen, was ein Schaf ist. Und irgendwas vom Guten Hirten zu erzählen und so ein Unsinn.

Das heißt Dein Einsatzort ist die Schule, da kann man ganz schön neidisch werden. Und ich glaube ja, Johannes ärgert sich grad, dass keine Elefanten in der Bibel vorkommen. Er würde bestimmt auch total gerne mal mit. Wie findest Du’s denn in der Schule?

Total cool. Dort werd ich immer ganz viel in den Arm genommen. Selbst die coolen Jungs unter den Grundschülern drücken mich so richtig an sich.

Und warum bist Du ein Kissen? Sieht doch nicht gerade realistisch aus, gerade wenn Du Anschauungsobjekt sein sollst.

Das Wort „Anschauungsobjekt“ mag ich nicht, ich sehe mich da eher als „Co-Lehrer“. Warum ich ein Kissen geworden bin, musste die Menschen fragen, aber ich glaube, sie hatten Angst, dass Du sauer bist, wenn ich so ein „richtiges, echtes“ Kuscheltier werde.

Die machen sich vielleicht komische Sorgen

* stimme aus dem Off: völlig berechtigt. Törrrrooo!*

Still jetzt. So, jetzt aber noch eine abschließende ganz wichtige Frage. Wieso wirst Du nur „Schaf“ genannt? Wär das nicht auch ein bisschen kreativer gegangen?

Ich bin extra ohne Namen in die Schule gegangen, damit mir die Schüler dort einen geben können. Die haben sich dann leider den biblischen Namen „Franziska“ überlegt. Der hat mir nicht gefallen. Deswegen hab ich immer noch keinen.

Alles klar, Franziska,

hey!

Äh, Schaf! vielen Dank für das Interview und auf Wiedersehen!

Gerne! Tschüüüsss

14
Jan
12

Ich bin ja sooo vermessen….

Tutut – ich kriege vielleicht zu meiner Hose eine Mütze, deshalb hier nochmal meine Traumbärenmassemaße in m!!!!:

Kopfumfang unterohrig: 38

Kopfumfang oberohrig: ähhh 0?

Kopflänge (vom Scheitel bis Hals mit angelegtem Maßband): 18

Scheitel bis Augenbraue: 9

Kopfbreite (von Ohrspitze zu Ohrspitze): 18

So, und jetzt ein wunderbares vormütziges Bild von vorn und hinten:

02
Sep
11

die andere Seite des Kuscheltierlebens

Ich armes Tier! Ich muss jetzt mal jammern. Denn jammern hilft ja bekanntlich manchmal. Meine werten tierischen Mitbewohner (bis auf den Braunen Bär) haben beschlossen, dass heute Bernhard-Ärger-Tag ist. Der Johannes fing da heute Morgen einfach so mit an, so mir nichts, dir nichts: Ständige Kommentare über meinen Hintern, gefolgt von Tritten in eben jenen usw… Und jetzt muss ich schon den ganzen Tag leiden und die Menschen haben mich einfach mit den anderen oben auf dem Bett gelassen (aber jetzt bin ich mal kurz runtergeschlichen, um den Computer zu benutzen) – hey, Johannes, lass das! (der ist mir einfach runter gefolgt und ärgert weiter) – oh Mann, noch nicht mal in Ruhe bloggen kann man als Bär. Dabei bin ich doch so ein netter…
Johannes meint übrigens, ich hab das verdient, dass ich einmal im Jahr einen ganzen Tag lang geärgert werde, da ich sonst über’s Jahr verteilt immer so frech bin. Versteh ich gar nicht. Hab halt ne große Klappe, aber sonst?
Fünf Stunden und zwanzig Minuten muss ich noch durchhalten, dann ist Mitternacht und der ärgerliche Tag hat endlich ein Ende!

31
Aug
11

Die Spinner von der GEZ

Ich schaue ja mitunter auch mal Fernsehen. Zum Glück hat mich die GEZ noch nicht erwischt, so wie den Kollegen Teddy Senger aus Reilingen (irgendwie enden da unten verdammt viele Orte auf -ingen): Der süße weiße Bär (Foto) soll Gebühren zahlen im Elterlich-Elterlichem Haushalt (das kommt daher: Der Menschenpapa ist der Sören, der wiederum mit seinen 25 Lenzen Sohn seiner Eltern ist bei denen er auch lebt) für die Nutzung des Radios und des Fernsehers.
Macht er natürlich nicht; stattdessen hat der Sören geschrieben, dass

Kein Teddybär dieses Haushalts ist in der physischen Lage, ein eigenes Einkommen zu erlangen

Das find ich ja nicht so gut. Es geht bei der GEZ doch nicht um Einkommen sondern um Denunziatentum und Zwang. Die GEZ ist wohl eine Überlebende des DDR-Stasi-Spitzelsystems, was man weder als Bär noch als Mensch gutheißen kann.

Trotzdem: Solidarität mit Teddy – für freies Fernsehen!

p.s. Da gibt es noch einen Artikel zu dem Thema, ich weiß aber nicht wie lange der online bleiben wird…

22
Aug
11

Meine Expedition zum Vogelteich

Der Johannes und ich waren nochmal weg: Wir wollten eigentlich nur Vögel in einem Naturschutzgebiet gucken, aber die Menschen waren dann noch in Stettin. Ich fand es da blöd, sogar so blöd, dass ich nicht einmal aus der Tasche rausgeschaut habe, sondern mich mit Johannes beim Strippoker köstlich amüsiert habe…
Naja egal, wir haben viele olle Rallen, Möwen und Gänse gesehen. Ein paar Enten waren auch dabei.
Ich war natürlich, wie immer, für die Identifizierung der gesehenen Vögel zuständig. Manchmal musste ich das aber mit einem Blick durch das Spektiv nochmals überprüfen.


Und weil mir dort das Fotomotiv so gut gefallen hat, habe ich mich noch porträtieren lassen. Bin ich nicht ein schöner Bär?

p.s. Den Johannes habe ich auch noch fotografiert:

17
Aug
11

Mein Sommerabenteuerurlaub – Etappe zehn: Zingst Tag 2

Nachts hat es schon wieder geregnet. Johannes und ich haben uns deshalb in Emil verkrochen. Als es morgens hell wurde, war mein Privatteich schon gleich ein bißchen größer. Leider hat mir ja in Berlin jemand mein Floß geklaut, so dass ich mich nicht aufs Wasser wagen konnte, aber schön ist er allemal.

Ansonsten haben wir unseren Aufenthalt im Katastrophengebiet noch um eine Nacht verlängert, schließlich ist Katastrophentourismus schon spannend. Man trifft ständig Leute, die ihre Seen vor der Haustür versuchen in Eimer zu verpacken, teilweise mit niedlichsten Schäufelchen, und die trotzdem spannende Geschichten vom Regen erzählen. Ich frage mich ja: Wollten die ihre Seen mitnehmen?
Wir sind dann denn ganzen Tag ornithologisch unterwegs gewesen, denn schließlich gibt es auf der Insel Kirr und Oie davon eine ganze Menge. Dank Spektiv macht das auch noch sehr viel Spaß – zumindest den Menschen, für mich war das zu wenig action.

Wenigstens war in einem der Aussichtspunkte was los, da wohnen nämlich Rauchschwalben. Die flogen die ganze Zeit rein und raus. Da musste man als Bär schon aufpassen nicht angekackt zu werden, aber die waren voll nett und süß.

Gesehen haben die Menschen wohl auch eine Menge Vögel, aber ich durfte ja – wie immer – nicht richtig mitgucken. Dafür habe ich mich dann auch gerächt: Ich habe die Zwerghühner verschreckt, so dass den Menschen eben kein gutes Foto gelungen ist – bääääh.

Die Menschen waren an diesem Tag noch ganz todesmutig – sie waren baden und das im 15 Grad kalten Meer, wobei es noch bewölkt und die Luft sehr böig war. Naja, wenn ihnen blaue Körperteile gefallen sollen sie es doch machen. Am Strand ist ihnen dann noch ein sehr gelungenes Foto einer juvenilen Silbermöwe geglückt:
Aber der Höhepunkt des Tages war für mich die Begegnung mit dem Wildtier Hirsch.
Der stand am Waldrand quasi mitten im Ort und fraß so vor sich hin – ich fand das wunderbar. So nah kommt man als Bär ja normalerweise nicht an Hirsche ran, die rennen ja immer weg – vor allem vor Bären.

Abends sind der Johannes und ich dann wieder zu Emil gegangen, weil die Menschen mit ihrem Grill wieder alles zugeräuchert haben und es wieder einmal große Regenstürze gab. Der arme Emil, der wurde auch immer dreckiger.

Am nächsten Morgen sind wir nach dem Frühstück nach Hause gefahren – mein Gott war ich glücklich und aus dem Häuschen, als ich erst den Berliner Bären und danach meine ganzen Mitbewohner wiedergesehen habe (ganz besonders, weil die nicht böse waren, dass ich keine Postkarte geschrieben habe).




Ich zwitschere auch *titatita*

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